USA: Terroranschläge kosten mehr als 30 Verletzte

USA: Terroranschläge kosten mehr als 30 Verletzte

20.09.2016

Am Samstagabend kam es in New York zu einer Bombenexplosion, bei der 29 Menschen verletzt wurden. In der Nähe des Anschlagsorts wurde ein weiterer Sprengsatz gefunden und von der Polizei kontrolliert gesprengt nachdem ein Entschärfungsversuch gescheitert war. Die Polizei verhaftete noch gestern einen aus Afghanistan stammenden US-Bürger als Verdächtigen, ein islamistisches Motiv ist damit wahrscheinlich. Als Reaktion auf den Anschlag wurden 1.000 zusätzliche Sicherheitskräfte in der Stadt eingesetzt. Am Sonntag berichteten Medien über die Festnahme mehrerer Verdächtiger an der Verrazano Bridge südlich von Manhattan, dies wurde allerdings von der Polizei umgehend dementiert.

Ebenfalls am Samstag griff in einem Shopping Center in St. Cloud, Minnesota, ein Mann mehrere Passanten an und verletzt acht Personen bevor er von der Polizei erschossen wurde. Der Islamische Staat übernahm kurz darauf die Verantwortung für den Vorfall und pries den Täter als „Soldat des Kalifats“.

Ein Anschlagsversich im Seaside Park, New Jersey, konnte am Samstag verhindert werden. Die Sicherheitskräfte fanden drei Sprengsätze, die in Abfalleimern versteckt waren. Aufgrund technischer Probleme explodierte nur eine der Bomben und alarmierte die Polizei. Ziel des Anschlags war anscheinend eine Laufveranstaltung, deren Beginn aufgrund von Koordinationsproblemen allerdings verschoben worden war, wodurch keine Personen zu Schaden kamen. Bisher hat sich noch niemand zu dem Anschlagsversuch bekannt.